Vortrag der Cradle to Cradle Vereinsgründer

Die RiVo macht Sommerpause. Doch die Welt steht nicht still:

Die Regionalgruppe München des Cradle to Cradle e.V veranstalten am 16.07.14 an der TUM in Raum 1601 um 18:00 Uhr einen Vortrag der Vereinsgründer Nora Griefahn und Tim Janßen.
Das Cradle to Cradle Prinzip beschreibt das Konzept der ökologischen effektiven und sozio-ökonomischen Produktionsweise.
Einfacher gesagt, Produkte sollen so konzipiert werden, dass sie nicht zu Abfall werden, sondern nach dem Gebrauch wieder zu möglichst 100% einsetzbar sind.
Die Produkte bleiben als Nähr- und Rohstoffe Teil eines intelligenten, höchst effektiven Recyclingsystems aus technischen und biologischen Kreisläufen mit positiven Effekten für Umwelt, Gesundheit und Ökonomie erhalten. Als kleiner Vorgeschmack hier noch ein interessante Dokumentation dazu.

http://www.ardmediathek.de/tv/Doku-am-Nachmittag/Nie-mehr-Müll-Leben-ohne-Abfall/Einsfestival/Video?documentId=18583062&bcastId=13980890

Für alle die sich angesprochen fühlen oder die gerne mehr über Cradle to Cradle erfahren würden. Kommt doch zum Vortrag, dass Ganze ist natürlich zu 100% kostenlos.

Solidarische Landwirtschaft – ein Modell für die Zukunft

Wir laden Sie herzlich zum Abschlussvortrag im Sommersemester 2014 ein und freuen uns nach der Vorlesung auf eine spannende Diskussion!

Termin: 09.07.14, 19:30-21:00 Uhr im Hauptgebäude der TU München, Raum 2750

Titel: Solidarische Landwirtschaft – ein Modell für
die Zukunft

Referent:
Daniel Überall, Gründer Kartoffelkombinat

Kurzzusammenfassung:
Daniel Überall, Gründungsmitglied des Kartoffelkombinats, wird in seinem Vortrag nicht nur über den ökologischen Gemüseanbau im Münchner Westen berichten, sondern auch einen Einblick in die Solidarische Landwirtschaft (SolaWi) geben, ihre Werte und Ziele definieren, sowie Möglichkeiten aufzeigen, unseren Lebensmitteln und ihrer Produktion wieder näher zu kommen.
http://www.kartoffelkombinat.de/

Widerstand gegen die 3. Startbahn am Flughafen München

Termin: 02.07.14, 19:30-21:00 Uhr im Hauptgebäude der TU München, Raum 2750

Referent: Dr. Christine Margraf, Ansprechpartnerin für Alpen und Artenschutz in Südbayern beim BUND Naturschutz in Bayern e.V.

Titel: Widerstand gegen die 3. Startbahn am Flughafen München

Kurzzusammenfassung:
- 3. Bahn am Flughafen MUC – was ist genau geplant und wie ist derzeit der Stand des Verfahrens/ der rechtlichen Auseinandersetzung?
- Was ist an den Argumenten für die 3. Bahn dran? Die Rolle von Prognosen und die aktuellen Entwicklungen in der Luftfahrt.
- Die wichtigsten Argumente gegen die 3. Bahn: v.a. Kein Bedarf, Naturschutz, Klimaschutz, Ressourcenschutz, Lärmschutz, Schutz vor Luftschadstoffen.
- Aktiv werden: Der Widerstand: aufgeMUCkt, das Münchner Bündnis gegen die 3. Bahn, der Bund Naturschutz, Kommunen, Landkreise etc. – incl. die Rolle von Bürgerbeteiligung, und wie Bürgerbeteiligung formalisiert ausgehebelt wird.
- Grundsätzlich: 3. Bahn als Symbol eines falschen Glaubens an unendliches Wachstum auf Kosten endlicher Ressourcen, Anforderungen an eine zukunftsfähige Mobilität.

http://www.dritte-startbahn-stoppen.de/so-hilft-der-bn/der-bn-infoblog.html

Ist die Energiewende noch zu retten?

Die Energiewende ist das energiepolitische Großprojekt unserer Zeit und mit der Novellierung des EEG steht in naher Zukunft eine entscheidende Weichenstellung an. Der Ausbau erneuerbarer Energien soll planbarer werden, die Kostensteigerung für Verbraucher und die Industrie begrenzt werden, so die Befürworter der geplanten Gesetzesänderung. Doch verbindliche Ausbaukorridore, Ermäßigungen bei der EEG-Umlage für Teile der Industrie und die EEG-Umlage auf zum Eigenverbrauch erzeugten Strom stoßen auch auf Kritik.
Die Ringvorlesung Umwelt als älteste studentisch organisierte Ringvorlesung der TU München möchte auch dieses Semester mit einem Vortrag zum Thema Energiewende und anschließender Diskussion einen Beitrag zu dieser wichtigen gesamtgesellschaftlichen Debatte leisten.

Wir laden Sie sehr herzlich ein zum Vortrag:

„Ist die Energiewende noch zu retten?“
von Dr. Gabriele Ackermann,
Leiterin Länder- und Regionalpolitik der juwi AG

am Mittwoch, 25. Juni 2014 von 19:30 bis 21:00 Uhr
im Hörsaal 2750 am TUM Stammgelände, Arcisstr. 21

Kurzfassung:
juwi ist mit rund 1.600 Mitarbeitern in 15 Ländern eines der führenden Unternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien. Inwiefern das neue EEG Einfluss auf die Entwicklung und Realisierung von Solar- und Windparks in Deutschland und insbesondere Bayern nimmt und wie man die Energiewende voranbringen kann, zeigt der Vortrag von Dr. Gabriele Ackermann, Leiterin Länder- und Regionalpolitik der juwi AG.

Wir hoffen, Ihr Interesse geweckt zu haben und würden uns sehr über Ihren Besuch bei der Ringvorlesung Umwelt freuen. Informieren Sie gerne auch Kollegen, Freunde und Bekannte.

Gemeinwohlökonomie – Ein Modell der Zukunft

Termin: 18.06.14, 19:30-21:00 Uhr im Hauptgebäude der TU München, Raum 2750

Titel: Gemeinwohlökonomie – Ein Modell der Zukunft

Referent: Jörn Wiedemann, Gründer der Regionalen Wirtschaftsgemeinschaft (ReWiG) München

Kurzzusammenfassung:
Die Ideen der Gemeinwohlökonomie stellen die Verantwortung von Unternehmen für die Gesellschaft in den Vordergrund, ganz nach dem Motto „Mensch vor Profit“. Um den Beitrag messbar zu machen wird eine Gemeinwohlbilanz erstellt, um zu bewerten, wie sehr das Unternehmen zum tatsächlichen Wohlstand aller beiträgt. 1200 Unternehmen weltweit unterstützen die Initiative bereits.
http://www.gemeinwohl-oekonomie.org/de // http://rewig-muenchen.de

Energiewende in den Alpen

Termin: 11.06.2014, 19:30-21:00 Uhr im Hauptgebäude der TU München, Raum 2750

Titel: Die Energiewende in den Alpen

Referent: Rudi Erlbacher, Verein zum Schutz der Bergwelt

Kurzzusammenfassung:
Energie aus den Alpen: Früher waren die Fronten klar. Der Natur- und Umweltschutz war dagegen. Wasserkraft und Pumpspeicher waren industrielle Projekte, die Natur und Landschaft zerstören. Mit dem Klimawandel und den GAUs von Fukushima ist alles anders. Projekte wie ein Pumpspeicher am Jochberg im Bayerischen Oberland werden plötzlich denkbar. Das auf Wachstum programmierte System erhebt mit dem Versprechen „erneuerbarer Energien“ seinen gar nicht so erneuerbaren Anspruch auf bisher industriell „unverfügte“ Räume. Zur Rettung unseres Klimas, dessen Gefährdung es selbst herbeigeführt hat! Wer setzt die Grenzen? Welche Grenzen?
http://www.vzsb.de

Analyse der Greenpeacekampagne im Spessart

Termin: 04.06.14, 19:30-21:00 Uhr im Hauptgebäude der TU München, Raum 2750

Titel: Analyse der Greenpeacekampagne im Spessart

Referent: Dr. Günther Dobler, Fachgebiet Analyse waldrelevanter Diskurse bei der bayrischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft

Kurzzusammenfassung:
2012 wurde die deutsche Forstwirtschaft von Greenpeace durch die Kampagne „Schützt die alten Buchenwälder“ mit einer bisher ungewohnten Kommunikationsstrategie überrascht. Greenpeace inszeniert darin Konfrontationen mit dem Gegner „Forstwirtschaft“. Im Mittelpunkt der hier angestellten Betrachtung steht die Analyse des Kampagnengeschehens um die Waldregion Spessart und der Reaktionen aufseiten der Forstwirt- schaft. Um typische Elemente einer Greenpeace-Kampagne zu verdeut- lichen, wurde eine fiktive und ironisch gemeinte Gegenkampagne „Rettet unsere Spessarteiche!“ entworfen.
http://www.wup.wi.tum.de/index.php?id=128

Tiere – Was steckt hinter Wiesenhof, Bratwurst und der Pille für den Mann?

Hiermit laden wir Sie herzlich zum nächsten Vortrag ein:

Termin: 28.05.2014, 19:30-21:00 Uhr im Hauptgebäude der TU München, Raum 2750

Titel: Tiere – Was steckt hinter Wiesenhof, Bratwurst und der Pille für den Mann?

Referent:
Friedrich Mülln, Vorsitzender des SOKO Tierschutz e.V.

Kurzzusammenfassung:
Der Journalist und Tierrechtsaktivist Friedrich Mülln berichtet von Einsätzen gegen die Tierausbeutung und erläutert an. Beispielen spektakulärer Undercover-Recherchen die Absurdität und Grausamkeit des Mensch-Tier-Verhältnisses.
Anhand der Beispiele werden die verheerenden Folgen der Tiernutzung für uns alle verdeutlicht. Der Konflikt um die Rechte der Tiere und das Ende der Ausbeutung von Erde, Mensch und Tier, etwa für Fleisch, Eier oder Daunen, ist die große Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Friedrich Mülln arbeitet seit 18 Jahren als Journalist im Fachgebiet Landwirtschaft und Tierhaltung. Mit Undercover-Recherchen à la Günter Wallraff und moderner Technik deckte er einige der größten Tierschutz- und Tierproduktskandale auf. Heute arbeitet Friedrich Mülln mit dem 2013 ins Leben gerufenen Verein SOKO Tierschutz e.V. und war für die jüngsten Berichterstattungen über lebendig weggeworfene Hühner bei Wiesenhof und das Leid der Pelztiere in China verantwortlich.

Klimawandel und die Aufgaben des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC)

Liebe Interessenten,

An dieser Stelle möchten wir nochmal auf die Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft & Nachhaltigkeit diese Woche hinweisen. Donnerstag mit Filmvorstellung im Gasteig, Freitag mit großer Podiumsdiskussion und Workshops zum Thema Wa(h)re Zeit (http://hochschultage.org/hochschultage-2014/muenchen)

Hiermit laden wir Sie außerdem zum nächsten Vortrag ein:

Termin: 21.05.2014, 19:30-21:00 Uhr im Hauptgebäude der TU München, Raum 2750

Titel: Klimawandel und die Aufgaben des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC)

Referentin:

Dr. Nicole Estrella, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet für Ökoklimatologie

Thema:

Der fünfte Sachstandsbericht der Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) wird aktuell veröffentlicht, doch wer oder was ist der IPCC eigentlich?

Der IPCC soll Entscheidungsträgern und anderen am Klimawandel Interessierten eine objektive Informationsquelle über Klimaänderungen zur Verfügung zu stellen. Es werden die Ursachen von Klimaänderung, ihre potenziellen Folgen für Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft sowie über die Optionen zur Anpassung an und Minderung von Klimaänderung zum jeweiligen Stand des Wissens zusammengefasst. Die Aufgabe des IPCC besteht darin, die aktuelle wissenschaftliche, technische und sozioökonomische Literatur, die weltweit zu dem Thema publiziert wird, umfassend, objektiv, offen und transparent zusammenzutragen und zu bewerten.

Der IPCC stellt seine Berichte in regelmäßigen Abständen zur Verfügung, die Erkenntnisse dieser Berichte spielen eine entscheidende Rolle in der Internationalen Klimapolitik. Der IPCC hat 3 Arbeitsgruppen und die Task Force on National Greenhouse Gas Inventories. Im Vortrag wird ein Überblick über die Abläufe zur Erstellung des Sachstandsberichts sowie die Hauptergebnisse gegeben.