Vermüllung des Meeres – Vom Makro- zum Mikromüll (und zum Nanomüll?)

Termin: 17.12.14, 19:30-21:00 Uhr im Hauptgebäude der TU München, Raum 2750

Titel: Vermüllung des Meeres – Vom Makro- zum Mikromüll (und zum Nanomüll?)

Referent: Gerd Liebezeit, MarChemConsult, Varel

Kurzzusammenfassung:
Die globale Plastikproduktion ist seit 1950 von 1,7 auf 288 Millionen Tonnen 2012 angestiegen. Etwa 35 % davon wird für kurzlebige Verpackungen genutzt, weitere 19 % für eine ebenfalls einmalige Verwendung z.B. in der Landwirtschaft oder der Medizin. In der Europäischen Union wird davon im Mittel nur etwa die Hälfte wiederverwertet, entweder stofflich oder als Energiequelle in der Müllverbrennung. Die andere Hälfte landet mehr oder weniger unkontrolliert im Müll.

 

Tipp: Um keinen Vortrag mehr zu verpassen tragt euch einfach auf unseren Newsletter ein: rivo-join@fs.tum.de (einfach eine leere Mail hinschicken)

Ressourceneffizienz in der Abfallwirtschaft am Beispiel des E-Sschrott-Recyclings

Termin: 10.12.14, 19:30-21:00 Uhr im Hauptgebäude der TU München, Raum 2750

Titel: Ressourceneffizienz in der Abfallwirtschaft am Beispiel des E-Sschrott-Recyclings

Referent: Prof. Dr. Stefan Gäth Professur für Abfall- und Ressourcenmanagment
Universität Gießen

Kurzzusammenfassung:

Die stetige Zunahme der Weltbevölkerung, der zunehmende Wohlstand in den Schwellenländern und die Knappheit an Rohstoffen auf unserer Erde zwingen uns zunehmend, die Ressourcen zu gebrauchen statt sie zu verbrauchen. Die Abfallwirtschaft spielt in diesem Kontext eine wertvolle Rolle, in dem sie die in verschiedensten Produkten enthaltenen Ressourcen durch Reuse, Remanufacturing und Recycling wieder nutzbar macht bzw. machen könnte.

Die Bewertung der Ressourceneffizienz der Abfallwirtschaft – darunter ist gemeint, wie viele Ressourcen benötigt werden, um eine Wiederverwendung von Ressourcen durch Recycling zu erreichen – wird gegenwärtig nicht praktiziert. Der Beitrag soll in diesem Sinne am Beispiel des E-Schrottes praktikable Ansätze liefern.

Öl aus Plastik aus dem Ozean

Termin: 26.11.14, 19:30-21:00 Uhr im Hauptgebäude der TU München, Raum 2750

Titel: Öl aus Plastik aus dem Ozean

Referent: Günther Bonin, Vereinsgründer oneearthone ocean & Erich Groever, Kunststoffverölung, Groever-Umwelt

Kurzzusammenfassung:
Auf den Weltmeeren schwimmen bereits heute 5 riesige Teppiche aus Plastikmüll. Der größte Müllteppich schwimmt im Pazifik und ist so groß wie Mitteleuropa, d.h. so groß wie Deutschland, Österreich, Schweiz, Polen, Luxemburg, Ungarn und Tschechien zusammen.
Wenn diese Verschmutzung im derzeitigen Tempo voran schreitet, werden wir die Meere in wenigen Jahren vollständig vermüllt haben. Ein Szenario wie aus einem schlechten Katastrophenfilm, leider nur bereits heute bittere Wahrheit.
Wir möchten die Öffentlichkeit aufwecken, die Situation und die Konsequenzen sichtbar machen und eine zukunftsweisende Lösung umsetzen: Mit neuen Technologien werden wir den Plastikmüll auf den Meeren sammeln, sortieren, zerkleinern und direkt vor Ort umweltschonend zu Öl umwandeln oder wieder in den Produktionszyklus rückführen

Dieser Vortrag ist Teil der 6. Münchner Hoschultage unter dem Motto  “Planet Müll unser Vermächtnis” , weitere Veranstaltungen dazu finden Sie unter folgendem Linkhttp://hochschultage.org/hochschultage-2014/muenchen/muenchenws14

Naturwunder Erde

Termin: 14.11.14, 19:30-21:00 Uhr im Nordbau der TU München, N1190

Titel: Naturwunder Erde

Referent: Markus Mauthe , Greenpeace

 

Live-Multivisionsshow

eine Weltreise voller Bilder, Erlebnisse und Musik

Eine Multivisionsshow ist ein Erlebnis für alle Sinne! Was früher Diavorträge waren sind heute lebendige Lichtbildvorträge. Die Bilder haben laufen gelernt, sie gehen nahtlos ineinander über. Schwenk- und Zoomfahrten führen den Blick des Zuschauers zu immer neuen Bilderlebnissen. Multivisionsshows bestehen aus drei Komponenten: faszinierenden Bildern auf Großleinwand, emotionsgeladenen Live-Erzählungen und einfühlsamen Musikpassagen, die aufwendig miteinander in Einklang gebracht werden und ein harmonisches Gesamtkunstwerk entstehen lassen. Bilder untermalt mit Musik haben eine ganz eigene Wirkung. Wer es dazu vermag spannend zu erzählen, fesselt das Publikum wie es ein gutes Buch oder ein Kinofilm vermag.

Von der Abfall-Verbrennung zum Thermorecycling

Termin: 12.11.14, 19:30-21:00 Uhr im Hauptgebäude der TU München, Raum 2750

Titel: Von der Abfall-Verbrennung zum Thermorecycling

Referent: Robert van Raven, Abteilungsleiter Forschung & Entwicklung, Martin GmbH für Energie- Umwelttechnik

Kurzzusammenfassung:


In der EU besteht die Zielsetzung den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung von 14 % in 2004 bis auf 20 % in 2020 zu erhöhen.
Ein wichtiger Bestandteil hierfür stellt die energetische Nutzung des biogenen Anteils von Abfällen basierend auf Rostfeuerungen dar. Voraussetzung hierfür ist jedoch ein hoher Wirkungsgrad der Stromerzeugung durch eine energieoptimierte Auslegung der Anlagen.
Einen höheren Wirkungsgrad erreicht man z.B. durch den Einsatz von innovativen
Wärmetauscherkonzepten, wie den Wand- und Strahlungsüberhitzer, bei denen die Überhitzer durch hinterlüftete Keramikplatten geschützt werden.
Ein weiterer wichtiger Punkt der Entwicklung ist der Schritt weg von der undifferenzierten Entsorgung hin zur effizienten Rückgewinnung von Metallen.
In diesem Vortrag werden diese und weitere effiziente Anlagenkonzepte anhand von MARTIN Anlagen und Erfahrungen erläutert.

Der Mythos des Kreislaufs

Termin: 05.11.14, 19:30-21:00 Uhr im Hauptgebäude der TU München, Raum 2750

Titel: Der Mythos des Kreislaufs

Referent: Prof. Dr. Anton Lerf, Prof. em. des Physik-Departments, TUM

Kurzzusammenfassung:

Was die Meadows-Studie vor 40 Jahren nicht geschafft hat, schafft die Monopolstellung Chinas bei der Förderung einiger seltener Metalle, die für alle als zukunftsträchtig geltenden Technologiebereiche (Elektroautos, Hybridfahrzeuge, Windendenergie, Photovoltaik, Informationstechnologie) essentiell sind, im Handumdrehen: nämlich die Erkenntnis, dass der ressourcenarme Hochtechnologiestandort Deutschland verletzlich wird, wenn die Ressourceneffizienz nicht essentiell gesteigert wird. Als naheliegende und am schnellsten zu realisierende Lösung erscheint die Steigerung der Recycling-Kapazitäten. Nicht immer bewusst schwingt dabei die Vorstellung mit, wenn es uns gelänge, geschlossene Kreisläufe aufzubauen, könnten die Aktivitäten der Menschheit sich nahezu nahtlos in die geschlossenen Kreisläufe der nicht-menschlichen Natur einpassen. Dahinter steckt eine Denkweise, die in die Zeit der Alchemisten, ja bis in die Zeit der vorsokratischen Philosophie zurückreicht. An aktuellen Beispielen (insbesondere das metall-recycling) soll gezeigt werden, welche Schwierigkeiten sich dem vollständigen Recycling entgegenstellen. Aber auch in der Natur sind geschlossene Kreisläufe nur in einer langen Co-evolution der Geo- und Biosphäre entstanden, auch unter dem Ausschluss von Nicht-verwertbarem aus dem Kreislauf. Ideal geschlossene Kreisläufe sind auch aufgrund der universellen Gültigkeit des zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik nicht zu erwarten, und wollte man es erzwingen, ginge es nur unter enormem Energieaufwand, was wieder einen gesteigerten Bedarf zur Neige gehender nicht-regenerierbarer Rohstoffe zur Folge hätte.

VORTRAG ENTFÄLLT!!!! – Vermüllung des Meeres – Vom Makro- zum Mikromüll (und zum Nanomüll?)

Leider entfällt die Ringvorlesung Umwelt diesen Mittwoch, dem 29.10.14. Um einen Alternativtermin werden wir uns bemühen.

Freundliche Grüße

Das Umweltreferat

Werte Interessenten,

diese Woche, also am 22.10.14 findet kein Vortrag statt. Für nächste Woche haben wir Herrn Liebezeit begeistern können uns einen Einblick in die Mikromüll-Problematik zu geben. Wir freuen uns auf euch!

Termin: 29.10.14, 19:30-21:00 Uhr im Hauptgebäude der TU München, Raum 2750

Titel: Vermüllung des Meeres – Vom Makro- zum Mikromüll (und zum Nanomüll?)

Referent: Gerd Liebezeit, MarChemConsult, Varel

Kurzzusammenfassung:
Die globale Plastikproduktion ist seit 1950 von 1,7 auf 288 Millionen Tonnen 2012 angestiegen. Etwa 35 % davon wird für kurzlebige Verpackungen genutzt, weitere 19 % für eine ebenfalls einmalige Verwendung z.B. in der Landwirtschaft oder der Medizin. In der Europäischen Union wird davon im Mittel nur etwa die Hälfte wiederverwertet, entweder stofflich oder als Energiequelle in der Müllverbrennung. Die andere Hälfte landet mehr oder weniger unkontrolliert im Müll.

 

Tipp: Um keinen Vortrag mehr zu verpassen tragt euch einfach auf unseren Newsletter ein: rivo-join@fs.tum.de (einfach eine leere Mail hinschicken)

Kein Vortrag am 22.10.14

Dr. Röhmer hat über die Delfinforschung in Peru gestern einen sehr interessanten Bogen zur Verseuchung der Gewässer in Peru durch die Ölbohrungen gezogen und damit die Wichtigkeit der kleinen Bausteine eines derart komplexen Prozesses herausgestellt.

Mit diesem Bogen vom Thema Ökoaktivismus zum Müll als Störfaktor ist ein nahtloser Übergang ins neue Semester gelungen.

Nächste Woche, am 22.10.14 wird kein Vortrag stattfinden.

Wir freuen uns Sie am 29.10.14 wieder begrüßen zu dürfen.

Prof. Liebezeit von der Uni Gießen hat sich angekündigt und wird über Mikroplastik referieren.

 

Flussdelphine in Peru

Termin: 15.10.14, 19:30-21:00 Uhr im Hauptgebäude der TU München, Raum 2750

Titel: Flussdelphine in Peru

Referent: PD Dr. Uwe Römer & Lisa Sittig, Universität Trier

Kurzzusammenfassung:
In den Neotropen leben noch heute nennenswerte Bestände dreier Arten von Flussdelphinen. Im Vortrag wird nicht nur der aktuelle Kenntnisstand zur Bestandssituation vorgestellt, sondern auch erste Ergebnisse eigener Studien im Unterlauf des Río Tigre im Amazonastiefland Perus präsentiert, die in Zusammenarbeit mit der Delphinschutzorganisation SOLINIA (Iquitos, Peru) und dem Laboratoire Mixte International (LMI-EDIA, Iquitos, Peru) erarbeitet worden sind. Neben ersten Daten zur Größe lokaler Populationen werden auch Informationen zu aktuellen und künftigen, überwiegend mensch- gemachten Gefährdungsursachen geliefert und diskutiert.

 

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Die RiVo im Wintersemester 2014/15

Für das Wintersemester haben wir zu dem Leitthema „Müll – Störfaktor oder Werkstoff?“ wieder viele Referenten gewinnen können.

Unter diesem beleuchten dieses Semester Experten eine Vielzahl topaktueller Themen vom Atommüll bis zur Verschmutzung der Weltmeere.
Im Mittelpunkt steht die Frage nach dem richtigen und verantwortungsvollen Umgang der Menschen mit den Folgen ihres Handelns im Kontext moderner Konsumgesellschaften. Ausgehend von den großen Herausforderungen soll einmal mehr das Augenmerk auf vielversprechenden Lösungsansätzen liegen, wie etwa Urban Mining und Kreislaufwirtschaft. Die Ringvorlesung Umwelt reiht sich damit in die vielfältigen Veranstaltungen und Projekte ein, die derzeit in München zu diesem Thema stattfinden und sucht gezielt nach Kooperationen, wie etwa mit den 6. Münchner Hochschultagen Ökosoziale Marktwirtschaft & Nachhaltigkeit zum Thema „Planet Müll – Unser Vermächtnis“.

Außerdem ist eine Kooperationsveranstaltung mit Greenpeace geplant. Am 14. November besucht Markus Mauthe im Auftrag von Greenpeace mit seiner neuen Multivisionsshow „Naturwunder Erde“ die TU München.

Die Intention ist es, über positive Fotos einen Überblick über die Schönheiten sensibler Regionen unseres Planeten zu geben und die Sinnhaftigkeit ihrer Erhaltung zu erklären. Die Show ist professionell und faszinierend zugleich. Markus Mauthe ist seit 2005 als Fotograf und Referent erfolgreich im Auftrag von Greenpeace unterwegs. Einen allgemeinen Eindruck über die Multivisionsshows von Markus Mauthe erhalten sie hier.