„Vernetzte Welt“ (SoSe 2016)

 

 

Grenzenlos vernetzt – der Prozess der Globalisierung manifestierte sich ab den 1960er Jahren zunächst insbesondere in globalen Warenströmen und der erhöhten Mobilität des Menschen und prägte eine Welt, die im wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Austausch steht. Als logische Konsequenz wurde mit Ende des 20. Jahrhunderts die Vernetzung der Welt durch die Etablierung und Verbreitung des World-Wide-Webs auf einer neuen Ebene fortgesetzt. Die Entwicklung kommerziell nutzbarer Computer und die rapide Weiterentwicklung sämtlicher IT-Technologien waren die Voraussetzungen für die heute existierende digital-vernetzte Welt.

Das Internet in der Hosentasche ist längst selbstverständlich und für alle verfügbar. Unternehmen arbeiten in der Cloud. Städte werden smart. Das Knüpfen sowie die Pflege sozialer Kontakte findet online statt. Die Vernetzung von Produktionsprozessen, Energie- und Verkehrssystemen und Haushaltsgeräten ist keine Zukunftsvision mehr. Unser zivilisatorisches Umfeld scheint sich rasend schnell zu verändern, ohne dass wir genau wissen, was auf uns zukommt. Sicher ist nur, dass wir uns entscheiden müssen, wie wir mit diesen vielen Entwicklungen umgehen.

 

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