Analyse der Greenpeacekampagne im Spessart

Termin: 04.06.14, 19:30-21:00 Uhr im Hauptgebäude der TU München, Raum 2750 Titel: Analyse der Greenpeacekampagne im Spessart Referent: Dr. Günther Dobler, Fachgebiet Analyse waldrelevanter Diskurse bei der bayrischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft Kurzzusammenfassung: 2012 wurde die deutsche Forstwirtschaft von Greenpeace durch die Kampagne „Schützt die alten Buchenwälder“ mit einer bisher ungewohnten Kommunikationsstrategie überrascht. Greenpeace inszeniert darin Konfrontationen mit dem Gegner „Forstwirtschaft“. Im Mittelpunkt der hier angestellten Betrachtung steht die Analyse des Kampagnengeschehens um die Waldregion Spessart und der Reaktionen aufseiten der Forstwirt- schaft. Um typische Elemente einer Greenpeace-Kampagne zu verdeut- lichen, wurde eine fiktive und ironisch gemeinte Gegenkampagne „Rettet unsere Spessarteiche!“ entworfen. http://www.wup.wi.tum.de/index.php?id=128

Tiere – Was steckt hinter Wiesenhof, Bratwurst und der Pille für den Mann?

Hiermit laden wir Sie herzlich zum nächsten Vortrag ein: Termin: 28.05.2014, 19:30-21:00 Uhr im Hauptgebäude der TU München, Raum 2750 Titel: Tiere – Was steckt hinter Wiesenhof, Bratwurst und der Pille für den Mann? Referent: Friedrich Mülln, Vorsitzender des SOKO Tierschutz e.V. Kurzzusammenfassung: Der Journalist und Tierrechtsaktivist Friedrich Mülln berichtet von Einsätzen gegen die Tierausbeutung und erläutert an. Beispielen spektakulärer Undercover-Recherchen die Absurdität und Grausamkeit des Mensch-Tier-Verhältnisses. Anhand der Beispiele werden die verheerenden Folgen der Tiernutzung für uns alle verdeutlicht. Der Konflikt um die Rechte der Tiere und das Ende der Ausbeutung von Erde, Mensch und Tier, etwa für Fleisch, Eier oder Daunen, ist die große Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Friedrich Mülln arbeitet seit 18 Jahren als Journalist im Fachgebiet Landwirtschaft und Tierhaltung. Mit Undercover-Recherchen à la Günter Wallraff und moderner Technik deckte er einige der größten Tierschutz- und Tierproduktskandale auf. Heute arbeitet Friedrich Mülln mit dem 2013 ins Leben gerufenen Verein SOKO Tierschutz e.V. und war für die jüngsten Berichterstattungen über lebendig weggeworfene Hühner bei Wiesenhof und das Leid der Pelztiere in China verantwortlich.

Klimawandel und die Aufgaben des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC)

Liebe Interessenten, An dieser Stelle möchten wir nochmal auf die Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft & Nachhaltigkeit diese Woche hinweisen. Donnerstag mit Filmvorstellung im Gasteig, Freitag mit großer Podiumsdiskussion und Workshops zum Thema Wa(h)re Zeit (http://hochschultage.org/hochschultage-2014/muenchen) Hiermit laden wir Sie außerdem zum nächsten Vortrag ein: Termin: 21.05.2014, 19:30-21:00 Uhr im Hauptgebäude der TU München, Raum 2750 Titel: Klimawandel und die Aufgaben des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) Referentin: Dr. Nicole Estrella, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet für Ökoklimatologie Thema: Der fünfte Sachstandsbericht der Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) wird aktuell veröffentlicht, doch wer oder was ist der IPCC eigentlich? Der IPCC soll Entscheidungsträgern und anderen am Klimawandel Interessierten eine objektive Informationsquelle über Klimaänderungen zur Verfügung zu stellen. Es werden die Ursachen von Klimaänderung, ihre potenziellen Folgen für Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft sowie über die Optionen zur Anpassung an und Minderung von Klimaänderung zum jeweiligen Stand des Wissens zusammengefasst. Die Aufgabe des IPCC besteht darin, die aktuelle wissenschaftliche, technische und sozioökonomische Literatur, die weltweit zu dem Thema publiziert wird, umfassend, objektiv, offen und transparent zusammenzutragen und zu bewerten. Der IPCC stellt seine Berichte in regelmäßigen Abständen zur Verfügung, die Erkenntnisse dieser Berichte spielen eine entscheidende Rolle in der Internationalen Klimapolitik. Der IPCC hat 3 Arbeitsgruppen und die Task Force on National Greenhouse Gas Inventories. Im Vortrag wird ein Überblick über die Abläufe zur Erstellung des Sachstandsberichts sowie die Hauptergebnisse gegeben.

5. Münchner Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit

Nächste Woche findet in Zusammenarbeit mit vielen Hochschulen Münchens die Hochschultage Ökosozial Marktwirtschaft & Nachhaltigkeit statt: Die Hochschultage sollen StudentInnen und anderen Interessierten die Möglichkeit bieten, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, wie unsere heutige Gesellschaft ökologisch und sozial nachhaltig gestaltet werden kann. Anders formuliert: Wie lässt sich die Soziale Marktwirtschaft zu einer Ökologisch-Sozialen Marktwirtschaft weiterentwickeln? Zentrales Anliegen des Projekts ist es, dieser Herausforderung aktuelle politische und gesellschaftliche Konzepte zuzuordnen und dadurch aufzuzeigen, auf welche Weise eine ökologisch-soziale Wende realisiert werden kann. Zudem soll das Thema Nachhaltigkeit stärker in den curricula der deutschen Hochschulen verankert und dadurch ein Beitrag im Rahmen der UN-Dekade „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ geleistet werden. Die „Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft & Nachhaltigkeit“ sind ein bundesweites Projekt und finden jetzt zum 5. Mal in München statt. Sie werden ehrenamtlich von Studierenden der Münchner Hochschulen und erstmals in Kooperation mit BenE München e.V. und dem Rachel Carson Center der LMU organisiert. Weiter Informationen finden Sie unter: http://www.hochschultage.org/hochschultage-2014/muenchen

Wissenstransfer anhand des Projektes "Strom ohne Steckdose" bei Ingenieure ohne Grenzen e.V. 


Termin: 07.05.2014, 19:30 – 21:00 Uhr im Hauptgebäude der TU München, Raum 2750

 Titel: Wissenstransfer anhand des Projektes „Strom ohne Steckdose“ bei Ingenieure ohne Grenzen e.V. 
 Referenten: Ingenieure ohne Grenzen stellen sich vor Thema: Ingenieure ohne Grenzen e.V. leistet technische Hilfe: Wir unterstützen Menschen, für die die Versorgung der infrastrukturellen Grundbedürfnisse durch Not oder Armut nicht vorhanden oder gefährdet ist, unabhängig von ihrer Hautfarbe, Weltanschauung oder Religion. Unser Ziel ist es, Menschen dort zu unterstützen, wo technische Zusammenarbeit nötig und möglich ist. Dabei stehen die Sicherung der Grundversorgung und die Achtung der Menschenrechte im Mittelpunkt unserer Arbeit. In diesem Vortrag werden wir den Verein, speziell die Münchner Regionalgruppe, vorstellen und einen Überblick über unsere abgeschlossenen Projekte geben. Anschließend stellen wir noch eines unserer aktuellen Projekte „Strom ohne Steckdose“ vor, für das kürzlich Mitglieder von Ingenieure ohne Grenzen bei unseren Projektpartnern in Ghana waren. Dabei wurden in Zusammenarbeit mit der Don Bosco Berufsschule in Ashaiman Schüler und Studenten aus dem Bereich Elektrik und Elektronik in Themen rund um regenerative Energien in sogenannten Inselsystemen weitergebildet. Anhand dieses Projektes wird der bidirektionale Wissenstransfer aufgezeigt, der Grundlage unserer Arbeit ist. Wir zeigen Impressionen dieser Reise und zeigen wie wir die Herausforderungen der Entwicklungszusammenarbeit angehen und bewältigen.