„Landwirtschaft und Ernährung“ (WiSe 16/17)

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Vegetarier, Veganer, Flexitarier, Clean Eating, Slow Food oder Hybrid Food. Viele Menschen verändern ihre Ernährung(sweise) wegen aktueller Trends, oder auch aus ethischen / ökologischen Gründen.

Du bist was du isst. Ernährung ist längst ein Statussymbol und Ausdruck unserer Persönlichkeit geworden.

Leider verlieren Gesellschaft und der Einzelne dabei den Blick für das Gesamtbild.

Wo und wie werden unsere Nahrungsmittel produziert?

Benachteiligen wir andere ob unseres unbedachten Lebensstils?

Können oder wollen wir uns dafür nicht interessieren?

Die Landwirtschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten von einer kleinteiligen und lokalen zu einer technisierten und globalisierten Agrarindustrie entwickelt.

Verstärkt diese Monopolbildung und Hochtechnisierung die soziale Ungleichheit hin zu einer Zwei-Klassengesellschaft – oder brauchen wir moderne Technik oder gar „Genfood“, um die wachsende Weltbevölkerung zu ernähren – unter Berücksichtigung der Umweltprobleme?

Wie sieht die Ernährung in einer Zukunft aus, in der 10 Mrd. Menschen auf der Erde leben?

Kann ökologische Landwirtschaft eine sinnvolle oder gar notwendige Option sein?

Werden wir uns irgendwann auch von Insekten ernähren?

Sind die genannten Ernährungstrends daher mehr als nur Statussymbole und folgen dem Weg zu einer nachhaltigen und zugleich gesunden Ernährung?

Dazu haben wir in diesem Semester Referenten aus Wissenschaft, Industrie und Verbänden eingeladen, um aktuelle und zukünftige Fragestellungen zu diskutieren.