01. Vortrag am 3. Mai // Das Menschenrecht auf Wasser und warum Privatisierung von Wasser dem entgegensteht!

Update (15.06.17): die Videoaufzeichnung und Präsentationsfolien sind jetzt online

Wann? 03.05.2017 um 19:30

Wo? Hörsaal 2750, Hauptgeb. der TUM (Arcisstr. 21)

Referent/in: Christa Hecht, Geschäftsführerin der Allianz der öffentlichenWasserwirtschaft e.V.

 

Unser aller Leben hängt von Wasser ab. Der Zugang zu sauberem Trinkwasser und Sanitärversorgung ist 2010 von den Vereinten Nationen als Menschenrecht anerkannt worden. Über Generationen hinweg stand Wasser als Common Good, Allmende oder Gemeingut allen zur Verfügung. In der Kolonialisierung, ökonomischen Liberalisierung und Kommodifizierung haben sich Privatleute das Gemeingut Wasser angeeignet und nutzen es zur Gewinnerwirtschaftung. Die Gewinne lassen sich nur realisieren wenn Menschen von der Nutzung des Gemeinguts ausgeschlossen werden, sei es durch rechtliche Barrieren, wie Eigentums- oder Handelsrechte oder über hohe Preise. Einflussreiche Staaten, Welthandels- und Finanzinstitutionen und internationale Konzerne verfolgen seit Beginn der 1970er Jahre eine globale Wasserpolitik der Privatisierung. Behauptet wird, dass von privaten Investoren die Gefahr einer Überausbeutung der Ressource Wasser gebannt und die Wasserkrisen bewältigt werden könnten.

 

Präsentationsfolien und Video vom Vortrag: