Spurenelementnachweis von Lithium in organischem Gewebe mit Neutronen !!!ENTFÄLLT!!!

DER VORTRAG VOM 18.12.13 ENTFÄLLT LEIDER!!! Der nächste Vortrag im Wintersemester 2013: Termin: 18.12.13, 19:30-21:00 Uhr im Hauptgebäude der TU München, Raum 1100 Titel: Spurenelementnachweis von Lithium in organischem Gewebe mit Neutronen

Referent: Josef Lichtinger vom Physik-Department der TU München Thema: Die Anzahl der an affektiven Störungen erkrankten Menschen stieg in den letzten Jahren immer mehr an. Diese Erkrankung ist auch die häufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit. Die biologische Ursache der affektiven Störungen ist jedoch nur teilweise bekannt. Lithium wird bei der Behandlung von affektiven Störungen als Antidepressiva-unterstützendes Medikament eingesetzt. Außerdem findet es bei der Prophylaxe von neurodegenerativen Erkrankungen Anwendung. Die genaue Wirkungsweise des Lithiums, kritische Konzentrationen und lokale Anreicherungen im Gehirn sind jedoch bisher noch ungeklärt. Aus diesem Grund wurde eine Messmethode entwickelt, um kleinste Lithiumspuren post mortem im menschlichen Gehirn ortsaufgelöst, mit der Hilfe von Neutronen aus der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II), nachzuweisen. Für diesen Messaufbau konnte eine Nachweisgrenze für Lithium von 450fg/cm^2 bestimmt werden. In diesem Vortrag wird das grundsätzliche Konzept der Messmethode und die Targetpräparation vorgestellt. Außerdem werden erste Messergebnisse mit diesem Detektorsystem gezeigt.