Veranstaltungskalender

Hier finden Sie alle Vorlesungstermine im Wintersemester 2017/18.

Dez
20
Mi
Auswirkungen von Gebäudemodernisierungen // Sebastian Botzler, TU München @ Hörsaal 2750, Hauptgeb. der TUM
Dez 20 um 19:30 – 21:00

Die Stadt der Zukunft ist bereits teilweise gebaut: Viele der schon  bestehenden Gebäude werden auch die zukünftigen urbanen Landschaften prägen. Dazu sind jedoch Sanierungen und Modernisierungen unabdingbar. Mit einer derzeitigen Sanierungsrate von ca. 1% geht dieser Prozess allerdings zu langsam voran, um das Ziel eines treibhausgasneutralen Gebäudebestands bis 2050 zu erreichen. Ein Grund dafür ist, dass bei der Bewertung von  Gebäudemodernisierungen bisher vor allem energetische und finanzielle Aspekte eine Rolle spielen. Der Vortrag dagegen diskutiert, wie sich eine  ganzheitliche Betrachtung von Modernisierungsmaßnahmen positiv auf die  Sanierungsraten unserer Städte auswirkt und so bestehende Gebäude schneller und effektiver fit für die Zukunft gemacht werden können.

Jan
10
Mi
Nachhaltige Mobilität als Basis für unsere Städte der Zukunft // Prof. Dr. Gebhard Wulfhorst, TU München @ Hörsaal 2750, Hauptgeb. der TUM
Jan 10 um 19:30 – 21:00

Mobilität ist Grundvoraussetzung für die Entwicklung unserer urbanen Räume, aber auch Konsequenz einer über viele Standorte vernetzten Gesellschaft.  Aktuelle Debatten über Schadstoffbelastungen und Fahrverbote zeigen, wie eng wirtschaftliche, soziale und ökologische Fragen einer nachhaltigen  Entwicklung miteinander verbunden sind und welche Bedeutung eine  zukunftsfähige Gestaltung der urbanen Mobilität dabei zukommt. Im Vortrag  werden grundsätzliche Wirkungszusammenhänge, strategische Zielsetzungen und konkrete Beispiele für eine lebenswerte Gestaltung  unserer Städte mit innovativen Mobilitätskonzepten zur Diskussion gestellt.

Jan
17
Mi
Green Pass – innovative Technologie für klimaintensive Stadt- und Objektplanung // Florian Kraus, Green4Cities Wien @ Hörsaal 2750, Hauptgeb. der TUM
Jan 17 um 19:30 – 21:00

In Zeiten des globalen Klimawandels, der urbanen Versiegelung sowie des  urbanen Bevölkerungswachstums stehen Städte vor neuen  zukunftsweisenden Herausforderungen. Der GREENPASS® ist eine  international anwendbare Evaluierungsmethode sowie Planungs- und  Zertifizierungstool für urbane Planungsprojekte auf Stadt- und Objektebene,  dass durch gezielte Planungsaussagen faktenbasierte Entscheidungen ermöglicht. Die Technologie hilft, die negativen Auswirkungen des Klimawandels und des verdichteten Städtebaus durch intelligente bzw. smarte  Planung der Baustruktur und den Einsatz von Grüner und Blauer  Infrastruktur deutlich zu minimieren. Das Tool identifiziert aus potenziellen  Bebauungsvarianten für die Klimaanpassung des urbanen Raumes die  ressourcenschonendsten Lösungen, wodurch die Lebensqualität für zukünftige BewohnerInnen sichergestellt werden kann.

Jan
24
Mi
Die Smart City als Frame der urbanen Energiewende // Prof. Dr. Etezadzadeh, SmartCity.institute @ Hörsaal 2750, Hauptgeb. der TUM
Jan 24 um 19:30 – 21:00

Die Energiewirtschaft sieht sich weltweit einer wachsenden Zahl nachhaltig  denkender Verbraucher gegenüber, welche eine Abkehr von der  konventionellen Energiegewinnung für erforderlich halten. Mit dem  Klimawandel in Verbindung gebrachte Naturereignisse, atomare Verseuchung,  Öl-Katastrophen, Ressourcenknappheit sowie der immens  steigende Energiebedarf der Weltbevölkerung werden diese Entwicklung vorantreiben. Deutschland nimmt in dieser Hinsicht eine Vorreiterrolle ein und  stellt die Energiewirtschaft nach dem Unbundling-Prozess der vergangenen Jahre vor die nächste, weitaus größere Herausforderung: die Energiewende. Der mit der Wende verbundene disruptive Wandel wird die Energiewirtschaft  revolutionieren. Konventionellen Geschäftsmodellen der Energiewirtschaft  droht die Obsoleszenz; Dezentralisierung und Digitalisierung beginnen, die Strukturen des Sektors zu zersetzen. dr. Das Konstrukt einer Smart City bietet  hierfür die Grundlage, – während ein revolutionierter Energiesektor die  Grundlage einer Smart City darstellt. Der weltweite Energieverbrauch der  Städte liegt schon heute bei geschätzten 60% des Weltenergiebedarfs und wird überproportional wachsend weiter steigen. Durch   Energieeinsparungsmaßnahmen auf der Nachfrage- Seite und dem Einsatz  nachhaltiger Energiegewinnungsmethoden und Speichertechnologien kann  diesen Entwicklungen begegnet werden. So kann eine Smart City auf Basis eines realisierten Smart Grids langfristig in die Nachhaltigkeit geführt werden.

Jan
31
Mi
Smart Cities – muss Stadtentwicklung neu gedacht werden? // Klaus Illigmann, Stadt München @ Hörsaal 2750, Hauptgeb. der TUM
Jan 31 um 19:30 – 21:00

Smart Cities sind in aller Munde. München testet derzeit in Reallaboren verschiedene Smart Cities-Ansätze. Neben dem Projekt „Smarter together“ (EU Horizon 2020 Lighthouse-Call 2015) befinden sich noch die Vorhaben  „City2Share“ (BMUBProgramm „Erneuerbar Mobil“) und „Eccentric“ (EU-Civitas-Initiative) in Umsetzung. Absehbar werden im Münchner Stadtgebiet  noch Verprobungsräume für autonomes Fahren hinzukommen. Zusätzlich  bereitet München derzeit im Kontext des Münchner  Stadtentwicklungskonzeptes „Perspektive München“ eine thematische  Leitlinie zur „Digitalen Transformation“ vor und hat vor kurzem die   Entwicklung der Zukunftsbilder „München 2040+“ abgeschlossen. An vielen  Stellen entstehen neue Entwicklungen und die heißt es zu bewerten und  Schlußfolgerungen abzuleiten.