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Wasser – eine Frage von Krieg und Frieden am Beispiel von Palästina

28 Juni @ 19:30 - 21:00

Referent/in

Prof. (em.) Dr.-Ing. Theodor Strobl, ehemaliger Ordinarius für Wasserbau und Wasserwirtschaft, TUM

 

Abstract

Die Weltbevölkerung wächst ständig. Alle Schätzungen gehen davon aus, dass in 50 Jahren ca. 9 Mrd. Menschen auf der Erde leben werden. Bezeichnender Weise liegen die Länder mit der höchsten Geburtenrate fast ausschließlich in Wassermangelgebieten. Neben vielen weiteren leidenden Ländern, bedeutet sowohl für Jordanien als auch für Israel der Zugang zum Jordanwasser eine Frage des Überlebens. Dabei ist das Ringen um Wasser in dieser Region parallel zu der Auseinandersetzung um Land zu sehen. Mit der gezielten Besiedlung von Palästina durch die Zionisten seit 1882 begannen auch die Probleme um eine gesicherte Wasserversorgung, die bis Die Weltbevölkerung wächst ständig. Alle Schätzungen gehen davon aus, dass in 50 Jahren ca. 9 Mrd. Menschen auf der Erde leben werden. Bezeichnender Weise liegen die Länder mit der höchsten Geburtenrate fast ausschließlich in Wassermangelgebieten. Neben vielen weiteren leidenden Ländern, bedeutet sowohl für Jordanien als auch für Israel der Zugang zum Jordanwasser eine Frage des Überlebens. Dabei ist das Ringen um Wasser in dieser Region parallel zu der Auseinandersetzung um Land zu sehen. Mit der gezielten Besiedlung von Palästina durch die Zionisten seit 1882 begannen auch die Probleme um eine gesicherte Wasserversorgung, die bis heute andauern. Durch die Verbindung des Roten mit dem Toten Meer könnte hier Abhilfe geschaffen werden, die auch einen neuen Friedensprozess in Gang setzten könnte.

Details

Datum:
28 Juni
Zeit:
19:30 - 21:00

Veranstaltungsort

Ringvorlesung TUM
Raum 2750 Arcisstraße 21
Maxvorstadt, München, Bayern 80333 Deutschland

Veranstalter

RiVos